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Trancemedialität und Tranceheilen

Das Trancemedium geht in einen tiefen veränderten Bewusstseinszustand und lädt die Geistige Welt ein, mit und durch das Medium zu wirken. So erlaubt das Trancemedium, dass der Geistführer oder andere Geistwesen durch das Medium sprechen und Heilenergien transferieren.

Im Trancezustand erlaubt das Trancemedium einem Geistführer oder einem anderen Wesen aus der Geistigen Welt, ihm sehr nahe zu kommen. Das Geistwesen kann so Unterricht, Informationen, Philosophien oder anderes vermitteln. Dabei sieht es so aus, als ob das Medium sprechen würde. Sehr oft aber verändern sich die Sprache, Stimme, Intonation etc. In diesem Zustand kann das Medium dem Geistwesen z.B. auch erlauben zu schreiben, zu malen oder sich zu bewegen.

Beim Tranceheilen arbeitet das Medium ebenfalls sehr eng mit einem Geistwesen zusammen. Im veränderten Bewusstseinszustand ist der Heiler (das Trancemedium) noch passiver als beim Spirituellen Heilen. Die Heilenergien können so noch besser fliessen.

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Die Tiefe des veränderten Bewusstseinszustandes und somit die Intensität der Verbindung zur Geistigen Welt reichen von einer leichten Inspiration bzw. Beeinflussung durch ein Geistwesen bis hin zur nahezu vollkommenen Bewusstlosigkeit des Trancemediums, welche die vollkommene Führung durch die Geistige Welt ermöglicht. Diese Übergänge sind fliessend und setzten auch ein tiefes Vertrauen zur Geistigen Welt voraus, denn ohne unseren freien Willen kann kein Geistwesen mit uns zusammenarbeiten, geschweige denn unseren Körper beeinflussen. Eine hundertprozentige Trance - die vollkommene Bewusstlosigkeit des Trancemediums - ist kaum möglich. Denn in jedem Falle muss das Geistwesen das Sprachzentrum oder den Körper und den Geist des Mediums durchdringen.

Trance bedingt sehr grosse Hingabe und Liebe zur Arbeit mit der Geistigen Welt. Man entwickelt diese Art der Medialität nur mit sehr viel Geduld. Erst jahre- oder gar jahrzehntelanges, regelmässiges Üben ermöglichen die wunderbaren Phänomene der Trance. Verschiedene mentale Übungen können diesen Prozess unterstützen. Dazu gehört insbesondere das Sitzen für den Trancezustand, wie es auch in den Trancekursen am Kaleidoskop praktiziert wird. Dies geschieht in einer Gruppe, wodurch das sitzende Trancemedium von der Gruppenenergie profitieren kann. Die Gruppe beobachtet in dieser Zeit genau, was sie mit eigenen Augen, hellsichtig, hellfühlig oder hellhörig wahrnehmen kann. Dies fördert wiederum die mentale Medialität aller Teilnehmenden.

Diese Definition der Trance bzw. der Trancemedialität, welche die Verbindung mit der Geistigen Welt zum Ziel hat, wurde in England geprägt. Die Vorstellungen, was ein veränderter Bewusstseinszustand und folglich Trance ist, gehen sehr weit auseinander. Der Trancezustand alleine kann natürlich auch ohne die Geistige Welt stattfinden. In vielen Völkern wird er benutzt, um die unterschiedlichsten Phänomene hervorzurufen. Sehr oft wird "Channeling" auch mit Trance gleichgesetzt. Aus unserer Sicht gibt es beim Channeling sehr unterschiedliche Formen, welche von einem veränderten Bewusstseinszustand ähnlich der Trance bis hin zum sensitiv-inspirierten Sprechen des Channeling-Mediums reichen.

Ein sehr tiefer Trancezustand ist dann auch die Voraussetzung für physikalische Medialität und physikalische Phänomene.