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Trance

Im Kaleidoskop üben wir den Trancezustand, damit Geistführer oder manchmal Verstorbene durch uns sprechen oder Heilen können.
Der Trancezustand alleine kann natürlich auch ohne die geistige Welt stattfinden. In vielen Völkern wird er benutzt, um die unterschiedlichsten Phänomene hervorzurufen.
Dieser Zustand ähnelt dem Schlaf, auch dort sind wir in einem unbewussten Zustand und trotzdem funktioniert unser Körper ganz normal. Die Tiefe eines Trancezustands in der Verbindung zur geistigen Welt reicht von einer leichten Beeinflussung durch das Geistwesen bis hin zur vollkommenen Bewusstlosigkeit und der Kontrolle der geistigen Welt über das Medium.
Diese Übergänge sind fliessend und setzten auch ein Vertrauen zur geistigen Welt voraus, denn ohne unseren freien Willen kann kein Geistwesen unseren Körper einfach so benutzen.

Man entwickelt diese Art der Medialität nur mit sehr viel Geduld. Mit verschiedenen mentalen Übungen kann man den Prozess unterstützen, der im Grunde genommen hauptsächlich das Sitzen für den Trancezustand zu Üben beinhaltet. Dies geschieht in einer Gruppe, das sitzende Medium kann von der Gruppenenergie profitieren. Die Gruppe beobachtet genau, was sie mit eigenen Augen, hellsichtig, hellfühlig oder hellhörig wahrnehmen kann.
Dies fördert wiederum die mentale Medialität aller Teilnehmer.

Physikalische Medialität: Man spricht von physikalischer Medialität wenn die geistige Welt die Energie des Trancemediums und der Gruppe nutzt um Gegenstände zu bewegen, Sachen erscheinen zu lassen, Töne zu erzeugen.
Hier einige Beispiele: Eine schwere Glocke fliegt ohne Zuhilfe durch den Raum, ein Licht erscheint aus dem nichts, eine Stimme spricht, die nicht vom Trancemedium oder einem anderen Anwesenden kommt, eine Blume liegt plötzlich auf dem Tisch.
Vor dem Trancemedium bildet sich das Gesicht eines Verstorbenen, für alle sichtbar wie eine Maske.
Auch kann aus Mund oder Nase des Trancemediums das sogenannte Ektoplasma entstehen. Dies ist ein Material, das die geistige Welt nutzen kann, um Gegenstände zu formen, Verstorbene zu bilden. Diese Formen können sich bewegen und / oder sprechen. Diese Form der Medialität ist aber sehr selten.
Diese Phänomene zu Erzeugen braucht oft jahrzehntelanges geduldiges Sitzen und Warten mit möglichst immer der gleich zusammengesetzen Gruppe.

Die einfachste Form der physikalischen Medialität ist das sogenannte Tischerücken oder das Ujabrett, wo auf einem Brett Buchstaben stehen und sich ein Ring oder Glas über die Buchstaben bewegt und so Sätze bildet. Da man bei dieser Form aber die sich zu bewegenden Gegenstände leicht berührt, sollte man dies nur unter Menschen praktizieren, denen man vertraut. Es könnte sonst jemand auch das Glas dorthin schieben, wo man es haben will. Ganz wichtig!!! Tischerücken oder das Ujabrett sind keinesfalls ein Spiel! Wenn sich der Tisch oder das Glas bewegen, heisst dies auch noch lange nicht, dass die geistige Welt mit im Spiel ist. Oft ist es ganz einfach gebündelte Energie und unsere Gedanken, die diese Gegenstände bewegen lassen.

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